Windmühle Heimsen
Die Mühlengraphiken sind entstanden im Zusammenhang mit dem Künstlerbuch „Nichts bleibt wie es war“. Es sind Farblinolschnitte, gedruckt von 2 bis 6 Druckplatten je Motiv, die eine Auswahl von Mühlen auf der Westfälischen Mühlenstraße zeigen. Zehn von ihnen sind als Illustrationen im Künstlerbuch verwendet. Das Buch thematisiert den Wandel an sich. Es greift auf Mythen zurück und zitiert Denker von Heraklit bis zum Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn. Vor allem aber ist es eine Hommage an den Philosophen Henri Bergson und seine Auffassung von Zeit & Dauer, sowie an den Kubismus wie ihn Lyonel Feininger aufgefasst hat.
Die Mühlen stehen dabei als Symbol für den Wandel. Sie haben sich selbst über die Jahrhunderte gewandelt, wurden laufend umgebaut und erweitert, und sie wurden speziell zum Wandeln, zum Verändern konstruiert und gebaut: sie verwandeln Getreide zu Mehl oder Baumstämme in Bretter. 12 Motive sind separat als Originalgraphiken aufgelegt.

Heimsen (Petershagen) – Westfälische Mühlenstraße Nr. 7
Erbaut als Wallholländer mit Durchfahrt 1873. Der Turm ist ausgeprägt kegelförmig. die Fassade ist verputzt, der Wall bewachsen,. Es waren zwei Segel- und zwei Jalousieflügel eingesetzt, die Mühle wurde bis 1945 mit nur 2 Flügeln, ab 1956 nur noch mit Motorkraft betrieben. 1947 wird ein Getreidesilo errichtet. Die Mühle steht in der Auenlandschaft der Weser an der Storchenroute.
Papier Hahnemühle Bütten 150g
Format 50 x 38 cm
Gedruckt von 2 Platten 2021 in einer Auflage von 7 Exemplaren
Euro 55,00

Das Künstlerbuch „Nichts bleibt wie es war“
Format. ca. 55×40 cm
Papier: Werkdruckpapier, Hahnemühle Druckbütten 150g/qm
Textdruck: Buchdruck von Bleilettern
Illustrationen: 11 Linolschnitte von 1 bis 4 Platten
Bindung: Blockheftung mit innerer Bindung, Ganzgewebeband, mit zwei Bucheinbandgeweben
Auflage: 3 nummerierte und signierte Exemplare, 1 E. A., 1 Ansichtsexemplar


