Originalgraphik

Valentinsmühle

Die Mühlengraphiken sind entstanden im Zusammenhang mit dem Künstlerbuch „Nichts bleibt wie es war“. Es sind Farblinolschnitte, gedruckt von 2 bis 6 Druckplatten je Motiv, die eine Auswahl von Mühlen auf der Westfälischen Mühlenstraße zeigen. Zehn von ihnen sind als Illustrationen im Künstlerbuch verwendet. Das Buch thematisiert den Wandel an sich. Es greift auf Mythen zurück und zitiert Denker von Heraklit bis zum Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn. Vor allem aber ist es eine Hommage an den Philosophen Henri Bergson und seine Auffassung von Zeit & Dauer, sowie an den Kubismus wie ihn Lyonel Feininger aufgefasst hat.

Die Mühlen stehen dabei als Symbol für den Wandel. Sie haben sich selbst über die Jahrhunderte gewandelt, wurden laufend umgebaut und erweitert, und sie wurden speziell zum Wandeln, zum Verändern konstruiert und gebaut: sie verwandeln Getreide zu Mehl oder Baumstämme in Bretter. 12 Motive sind separat als Originalgraphiken aufgelegt.

Valentinsmühle (Todtenhausen) – Westfälische Mühlenstraße Nr. 11

Als Erdholländer 1858 erbaut. Der Müller Heinrich Köpper, genannt Valentin, hat zuerst eine Wassermühle gebaut, diese aber wegen schlechter Wasserversorgung aufgegeben. Die Windmühle hoch über der Weser hat drei Mahlgänge, Segelflügel und eine Fassade teils aus Klinker und teils verputzt.
Papier Zerkall Bütten 225g
Format 50 x 38 cm
Gedruckt von 6 Platten 2022 in einer Auflage von 6 Exemplaren
Euro 87,00

Das Künstlerbuch „Nichts bleibt wie es war“

Format. ca. 55×40 cm
Papier: Werkdruckpapier, Hahnemühle Druckbütten 150g/qm
Textdruck: Buchdruck von Bleilettern
Illustrationen: 11 Linolschnitte von 1 bis 4 Platten
Bindung: Blockheftung mit innerer Bindung, Ganzgewebeband, mit zwei Bucheinbandgeweben
Auflage: 3 nummerierte und signierte Exemplare, 1 E. A., 1 Ansichtsexemplar

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